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Stabilisat ist eine Mischung von Flugasche und Bindemittel, die in einer Mischanlage des Kraftwerks hergestellt wird oder als Finalprodukt bei der Kohlenverbrennung in Wirbelschichtfeuerung entsteht, wo die produzierte Flugasche wegen technologischer Modifizierung des Brennstoffs bereits Kalk enthält.

Stabilisat wird im feuchten oder trockenen Zustand, sofort einsatzbereit, geliefert. Als weiteres Bindemittel im Stabilisat kann Zement und Zementklinker verwendet werden.

Wo kommt das von uns gelieferte zertifizierte Stabilisat her?

Unser Hauptlieferant vom Mischstabilisat ist das Unternehmen ČEZ Energetické produkty s.r.o., und zwar aus den Kraftwerken Mělník, Chvaletice und Počerady. Bereits „fertiges“ Stabilisat aus Verbrennung in Wirbelschichtfeuerung liefern wir aus dem Kraftwerk Tisová.

Welche Menge von Stabilisat können wir liefern?

Aktuell sind wir imstande, Stabilisat aus den Kraftwerken Počerady, Mělník und Chvaletice zu liefern. Stabilisat aus der Verbrennung von Kohle in Wirbelschichtfeuerung liefern wir aus dem Kraftwerk Tisová. Da es sich um ein Material handelt, das in den Anlagen des Kraftwerks nicht standardmäßig produziert wird, sind die Kapazitätsmöglichkeiten für die Stabilisatlieferungen immer im Voraus zu spezifizieren.

Was für Anwendung findet Stabilisat

Bei der Anfeuchtung von Stabilisat kommt es zu einer Reaktion des Materials mit Wasser und innerhalb von einigen Minuten zum Start der Hydratationsprozesse. Im chemischen Prozess erfolgen puzzolanische Reaktionen ähnlich den Erstarrungsprozessen beim Zement und dadurch entstehen die Bindungseigenschaften. Nach dem Erstarren des Stabilisats sind seine Eigenschaften mit denen vom sog. Magerbeton vergleichbar. Bei Verwendung einer größeren Menge von Kalk (mehr als 3 %) kann das Material als dicht (frost- und wasserbeständig), mit einer Druckfestigkeit von 5 - 10 MPa betrachtet werden.

Technische Spezifikationen vom gelieferten Stabilisat

Stabilisat erfüllt die Umweltschutzanforderungen (max. zulässige Werte von chemischen Stoffen im Auszug) nach Technischen Regeln „Entwurf und Ausführung von Straßenbauwerken unter Verwendung von Flugaschen und Aschen“ TP 93, Ausgabe tschech. Verkehrsministerium 3.4.2003 und die Anforderungen der Verordnung Nr. 307/2002 GBl., über Strahlenschutz in der Fassung der Verordnung Nr. 499/2005 GBl. Gleichzeitig entspricht das Stabilisat den Anforderungen an Ergebnisse von ökotoxikologischen Prüfungen nach der Verordnung Nr. 294/2005 GBl. und kann daher als gesundheitlich unbedenkliches Produkt im Sinne des Gesetzes Nr. 102/2001 GBl., über allgemeine Sicherheit von Bauprodukten in der aktuellen Fassung, betrachtet werden.

Sämtliches von uns geliefertes Stabilisat ist zertifiziert und erfüllt die Anforderungen aus entsprechenden Normen. Beim Einsatz des Stabilisats aus der Kohleverbrennung in Wirbelschichtfeuerung sind Technische Regeln für seine Anwendung sowie Verarbeitungsbedingungen vor Ort einzuhalten. Zu dieser Problematik sind wir bereit, Sie mit ausführlichen Informationen, bzw. mit Beratung vor eigentlicher Anwendung des genannten Materials zu unterstützen.

Anwendungsbeispiele

  • Unterschichten und Schutzschichten der Fahrbahnen
  • Flutschutzdämme
  • Lärmschutzwälle
  • Dämme von Klärbecken und Abfalldeponien
  • Umschüttungen und Hinterfüllungen von Objekten
  • Übergangsbereiche der Brücke
  • Abdichtungs- und Abschlussschichten von Abfalldeponien im Sinne ČSN 80 8032
  • Erdbodenverbesserung (Planum, Dammkörper)
  • Hinterfüllungsmaterial bei der Rekultivierung von stillgelegten Gruben nach der Gewinnung von Bodenschätzen
  • Sanierung von unterirdischen Hohlräumen nach Abbruch von Bauobjekten, beim Aufbau von Tunnels